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WUNDmanagement Ausgabe 06/2018

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Inhalt Ausgabe WUNDmanagement 06/2018

Ausgabe 06/2018 der Zeitschrift WUNDmanagement

Themen:

Expertenumfragen:

  • J.G. Böttrich, H. Braunwarth, J. Dissemond, K.C. Münter, F. Schümmelfeder, P. Wilken: Best Practice zu Silber-Wundverbänden – Ergebnisse einer Expertenumfrage mit dem Ziel einer Konsentierung

Übersichtsarbeiten: 

  • M. Stücker, S. Eder, S. Läuchli, W. Vanscheidt, H. Partsch, J. Dissemond: Kompressionstherapie und Hautpflege

Pflegelexikon:

  • K. Protz: Entlassmanagement – Überleitung von Menschen mit chronischen Wunden

Pflegepolitische Entwicklungen:

  • M. Gerber: Berücksichtigung von Behandlungspflege in der Pflegegradermittlung und Vergütung von Behandlungspflege in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen

Messinstrumente:

  • J.Dissemond: Der PARACELSUS-Score

 

Nachrichten des Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW)
Nachrichten der Österreichischen Gesellschaft für Wundbehandlung (AWA)
Nachrichten der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW)
Nachrichten des Wundzentrum Hamburg e. V.
Buchbesprechungen
Termine
Veranstaltungsberichte
Neues aus der Industrie
Impressum

 

Expertenumfrage
Best Practice zu Silber-Wundverbänden – Ergebnisse einer Expertenumfrage mit dem Ziel einer Konsentierung
J. G. Böttrich, H. Braunwarth, J. Dissemond, K. C. Münter, F. Schümmelfeder, P. Wilken
ZUSAMMENFASSUNG
Akute und chronische Wunden mit lokalen Infektionszeichen oder einer kritischen Kolonisation stellen in der Versorgung eine interdisziplinäre und inter-professionelle Herausforderung in der Medizin dar. Bislang existiert keine nationale Best Practice Empfehlung für die Anwendung von Silber-Wundverbänden.
Ziel dieser Arbeit war es daher, eine Sammlung von Best Practice Statements basierend auf einer strukturierten Befragung zu erstellen. Es wurden insgesamt 49 Statements formuliert und Wundexperten zur Konsentierung vorgelegt. Für insgesamt 29 Statements ergab sich eine Zustimmung von ≥ 75 %.
Somit liegt jetzt zum ersten Mal eine konsentierte Zusammenstellung von Best Practice Statements für die Anwendung von Silber-Wundverbänden für die lokale antimikrobielle Wundtherapie vor.
[...]

Hier können Sie hier das dazugehörige Bonusmaterial herunterladen. [53 KB]

Übersichtsarbeit
Kompressionstherapie und Hautpflege

M.Stücker, S.Eder, S.Läuchli, W.Vanscheidt, H.Partsch, J.Dissemond
ZUSAMMENFASSUNG
Die Kompressionstherapie ist eine sichere und effektive Therapie des Ulcus cruris venosum und anderer phlebologischer und lymphologischer Erkrankungen. Zu den häufigen Nebenwirkungen der Kompressionstherapie gehören Hauttrockenheit und Juckreiz. Diese Phänomene sind in der Regel mechanisch- irritativ bedingt, nur in seltenen Ausnahmefällen treten echte allergische Reaktionen auf. Eine konsequente Hautpflege mit Basistherapeutika, ggf. mit Glyzerin, Harnstoff (Urea) und Milchsäure, kann diese Nebenwirkungen vermeiden und/oder beseitigen. Eine Schädigung der Kompressionsmittel durch Salben, Cremes oder Öl ist bei den modernen Kompressionsstrümpfen und Kompressionsbandagen nicht zu erwarten. Die Abfrage von Informationen über die möglichen Nebenwirkungen Hauttrockenheit und Juckreiz unter der Kompressionstherapie sollte ebenso wie die Beratung über die adäquate Hautpflege fester Bestandteil des Handelns aller Professionen sein, die in die Kompressionstherapie involviert sind.
EINLEITUNG
Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie in der konservativen Phlebologie. Sie gilt u. a. als Standard bei akuten wie chronischen Folgen der Venenleiden [5]. In der Therapie des Ulcus cruris venosum hat keine andere Therapieform höhere wissenschaftlich basierte Empfehlungsgrade als die Kompressionstherapie [4]. Nur selten kommt es durch Fehlanwendungen der Kompressionstherapie zu schweren Komplikationen wie neuen Ulzerationen. Ursache sind dann meist Einschnürungen durch schlecht angelegte Kompressionsverbände oder nicht korrekte angemessene Kompressionsstrümpfe [7]. Demgegenüber treten leichtere Veränderungen der Haut unter Kompressionstherapie relativ häufig auf. So klagen beispielsweise bis zu 58,5 % der Patienten über Hauttrockenheit und bis 32,7 % über Juckreiz [6].
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