MHP

Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Gesundheitswesens durch die Unterstützung von Forschung, Wissenschaft, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie des Erfahrungsaustausches mit der Praxis auf dem Gebiet der Sterilgutversorgung.

 

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Abstractheft 22. Jahreskongress der DGSV e.V.

30. September – 2. Oktober 2018 Esperanto Kongress Zentrum, Fulda

www.dgsv-kongress.de

Inhalt: 

VORTRÄGE:

  • H. Martiny: Überarbeitung der DIN ISO/TS 15883-5 – was erwartet uns?
  • D. Enders: Aufbereitung von Medizinprodukten aus Anästhesie und Beatmung in der AEMP 9 M. Schick-Leisten: Vorstellung der Leitlinie „Transport und Lagerung“
  • S. Wagemann: Pilotkurs – Erfahrungen zur Berufsausbildung FMA-DGSV
  • G. Kirmse: AEMP im Jahr 2028 – Verantwortung, Prozesse und Kenntnisse
  • K. Wiese: Managementlehrgang – die neue Qualifikation für AEMP-Leitungen
  • M.-T. Linner: Module für die Qualifikation von Validierern
  • M.-T. Linner: Umgebungsbedingungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten
  • C. Graßhoff: Sterilgutversorgung im ländlichen Raum – Herausforderung – Problemlösung am Beispiel eines Kreiskrankenhauses
  • A. Huhn: Erfahrungen bei der Validierung von RD-Prozessen für thermolabile Endoskope
  • W. Michels: Einfluss der Prozessvariablen auf die Reinigung von PTFE-Schläuchen
  • M. Scherrer: Standzeiten zwischen Anwendung und Aufbereitung von flexiblen Endoskopen
  • A. Jones: Räumliche Gegebenheiten für die Aufbereitung von flexiblen Endoskopen 
  •  C. Hofer: Neuanschaffung RDG-E – worauf ist zu achten?
  • S. Knoefel, M. Michalski: Fachgerechte Entsorgung der Medizinprodukte – von der Anwendung zur Aufbereitung
  • A.-M. Sprünken: Prozesschemie – Symbiose einer Vielzahl von Anforderungen
  • U. Rosenberg: Oberflächenphänomene im Innern von Dampfsterilisatoren und RDG
  • U. Weber: Auswerten und Interpretieren eines Validierungsberichts 38 DIENSTAG M. Roitsch: Die Qualifizierungsmaßnahmen der DGSV gestern, heute und morgen 40 U. und F. Hering: § 5 Nr. 2 MPBetreibV „hinsichtlich der fachlichen Bewertung keiner Weisung unterliegt“ – eine Münze mit 2 Seiten
  • C. Jäkel: Qualifikation des Personals der Aufbereitung von Medizinprodukten aus rechtlicher Sicht
  • U. Wurmstich: Semikritische und kritische Betrachtung zur Aufbereitung von Medizinprodukten

 

WORKSHOPS

  • D. Diedrich, W. Michels: Reinigung von HF-Instrumenten
  • V. Kalinitschenko, K. Gehrmann: Probleminstrumente, alle Kritisch B oder was?
  • M. Hoppe: Gemeinsam aus dem Labyrinth, der beste Weg zum Werterhalt
  • G. Westermann: Veröffentlichen in Fachzeitschriften – eigene Untersuchungen und Erfahrungen zusammenfassen und zur Publikation einreichen


DISKUSSIONSFOREN

  • A. Forster, M. Heigl: Entwicklungen in der Aufbereitung von Systemsieben und Implantaten
  • U. Zimmermann, C. Diekmann, C. Schmid: Freigaben im MP-Kreislauf
  • T. Gerasch, M. Bertram: Umsetzung der neuen EN ISO 17664

Das Abstractheft können Sie hier kostenlos als PDF herunterladen: 

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Lagerung von aufbereiteten Medizinprodukten und Transport zur Ver- und Entsorgung von aufbereitbaren Medizinprodukten zwischen AEMP und Anwender

Die Grundlagen für die Erstellung dieser Leitlinie bilden u. a. Gesetze, Verordnungen, Empfehlungen und Normen, die jeweils in den Kapiteln A und B aufgeführt sind.

Vorwort:
Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) fordert in § 8, Abs. 1: „Die Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten ist unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers mit geeigneten validierten Verfahren so durchzuführen, dass der Erfolg dieser Verfahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Sicherheit und Gesundheit von Patienten, Anwendern oder Dritten nicht gefährdet wird.“

Eine ordnungsgemäße Aufbereitung wird nach Abs. 2 dann vermutet, wenn die gemeinsame Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM) „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ (Bundesgesundheitsblatt 2012, 55:1244–1310) beachtet wird. Wichtige Bestandteile des Instrumentenkreislaufes sind unter anderem Transport und Lagerung. Trotz stetig steigender Herausforderungen durch die zunehmende Zentralisierung der Medizinprodukteaufbereitung, muss sichergestellt werden, dass Transport und Lagerung die Eigenschaften des Medizinproduktes nicht nachtteilig beeinflussen.
Die KRINKO-Empfehlung weist grundsätzlich auf die Notwendigkeit eines etablierten Qualitätsmanagementsystems hin, um Verfahren stets in gleichbleibend hoher und nachweisbarer Qualität zu gewährleisten. Zudem wird empfohlen, bei der Aufbereitung durch Andere/Dritte alle wichtigen Eckpunkte, wie z.B. Modalitäten zur Übergabe der Produkte und somit auch des damit verbundenen Risikos, schriftlich in einem Vertrag festzuhalten. Die vorliegende Leitlinie hat sich zum Ziel gesetzt, die bereits vorhandenen Forderungen/ Empfehlungen zu einer praxisorientierten Hilfestellung für die Bereiche „Lagerung, sowie Ver- und Entsorgung“ zusammenzufassen.

Zur Systematik dieses Dokumentes: Zur Vereinfachung bei der praktischen Anwendung wurde die Leitlinie in zwei Kapitel unterteilt, die unabhängig voneinander verwendet werden können: Kapitel A: „Lagerung von aufbereiteten Medizinprodukten“ und Kapitel B: „Transport zur Ver- und Entsorgung von aufbereitbaren Medizinprodukten“.

Sie können die Leitlinie hier kostenfrei herunterladen: 
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